Millstätter See

Millstätter See


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Der Millstätter See ist Kärntens zweitgrößter See nach dem Wörthersee und mit 141 Metern Tiefe der tiefste. Auf 200 Kilometer Länge führt der Millstätter See Höhensteig in acht Abschnitten von den Dreitausendern im Westen bis zum Weltenberg Mirnock. Hier lassen sich verschiedene Tagestouren miteinander kombinieren und das Wandern in der unvergleichlich schönen Berglandschaft begeistert jeden Wanderer. Der Millstätter See wird gern zum Baden genutzt, da die klimatischen Bedingungen das Wasser in Ufernähe bis zu 26° Grad aufheizen und die Abkühlung im Herbst ganz langsam erfolgt. In der Seebodener Bucht gründete man 1980 das erste Kärtener Fischereimuseum und in einem 7.000 Liter Aquarium kann man die Artenvielfalt der Fische im Millstätter See begutachten.

Viele herrliche Sagen ranken sich um den Millstätter See. Vor allem dem Karantanenherzog Domitian werden viele Geschichten gewidmet. Unter anderem soll er 1.000 heidnische Statuen in den See geworfen haben, weshalb der Name Millstätt auf das lateinische mille statuae zurückzuführen sei. Das Stiftsmuseum in Millstatt beschäftigt sich mit der Geschichte des Millstätter Sees und viele Kunstwerke und Exponate können hier bestaunt werden. Im Kerkerraum zieren die Wände Kritzelinschriften, die vermutlich aus der Zeit um 1550 stammen und ganz frühe Funde aus der Jungsteinzeit beweisen, dass rund um den Millstätter See damals bereits Siedlungen standen.